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Der Rechner

„Ich zahle zu viel für Strom.“

Hohe Energiekosten, steigende Netzkosten, und das Gefühl, dass es jedes Jahr mehr wird. Hier zählt die saubere Rechnung: Wie viel Verbrauch kann die Anlage tatsächlich decken, und ab wann arbeitet sie für dich?

Was das für die Auslegung heißt

Anlagengröße und Speicher werden auf reale Verbrauchsdaten abgestimmt, nicht auf Pauschalwerte. Wir lesen den Verbrauch in 15-Minuten-Werten über ein volles Jahr aus, Monat für Monat und über den typischen Tagesverlauf, statt aus Erfahrungswerten fremder Haushalte zu schätzen.

Genau darum ging es bei Pavel: Stromkosten runter, Amortisation nachvollziehbar, ausgelegt nach seinem echten Lastprofil statt nach dem, was aufs Dach gepasst hätte.

20 kWp
Anlage
32 kWh
Speicher

Pavel Gospodinovs Projekt ansehen

Illustration: Haus mit Photovoltaikanlage, davor eine fallende Kurve und eine Euro-Münze
Der Absicherer

„Ich will nicht im Dunkeln sitzen.“

Wenn der Strom ausfällt, soll das Haus weiterlaufen. Ob eine Anlage notstrom- und ersatzstromfähig ist, hängt an Wechselrichter, Speicher und Verkabelung. All das entscheidet sich am Anfang und lässt sich später nicht einfach dranschrauben.

Was das für die Auslegung heißt

Notstromfähigkeit muss von Anfang an mitgeplant werden. Nachträglich draufsetzen heißt: Wechselrichter tauschen, Verkabelung ändern, Verteiler umbauen. Deshalb fragen wir im Beratungstermin danach, auch wenn du es nicht ansprichst.

Bei Michael ist der Ernstfall eingetreten: Stromausfall, und die Anlage ist unterbrechungsfrei in den Notstrombetrieb gesprungen – eineinhalb Tage durchgehend, ohne dass er etwas umstellen musste.

14,88 kWp
Anlage
18 kWh
Speicher
1,5 Tage
Inselbetrieb im echten Stromausfall

Michael Mikschs Projekt ansehen

Illustration: Haus mit Photovoltaikanlage und Speicher in einer Gewitternacht, als einziges im Ort erleuchtet
Der Vorausdenker

„Bei uns wird der Verbrauch steigen.“

Zwei kleine Kinder, ein E-Auto in Planung, Klimaanlage, Wärmepumpe. Wer heute nur nach dem aktuellen Verbrauch auslegt, baut in fünf Jahren nach – und zahlt zweimal Gerüst, Anfahrt und Elektrik.

Was das für die Auslegung heißt

Die Anlage wird auf absehbaren Mehrverbrauch ausgelegt, nicht auf den Status quo. Dazu gehört, Speicher und Wallbox nachrüstbar zu halten und Leerverrohrung gleich mitzuplanen.

Bei Sandra und Nikolaus war E-Mobilität bei der Planung ausdrücklich kein Thema, doch heute hängen Wallbox und E-Auto an der Anlage.

9,9 kWp
Anlage
16 kWh
Speicher
Wallbox + E-Auto
kamen erst danach dazu

Sandra & Nikolaus Mosers Projekt ansehen

Illustration: Haus mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Wallbox und ladendem E-Auto
Auslegung

Wirtschaftlichkeit oder Unabhängigkeit?

Das ist die zentrale Frage vor jeder Auslegung, und beide Antworten sind richtig. Wichtig ist nur, dass du weißt, welche Richtung dir wichtiger ist.

Richtung A

Maximale Wirtschaftlichkeit

Jeder investierte Euro soll arbeiten. Die Anlage wird exakt auf das dimensioniert, was der Haushalt tatsächlich verbraucht.

Richtung B

Unabhängigkeit und Zukunftssicherheit

Weg vom Netz, so weit es geht – und Reserven für das, was kommt. Größere Anlage, größerer Speicher, oft mit Notstromfunktion.

Die meisten Haushalte liegen irgendwo zwischen beiden Polen. Fast immer steckt in einem Haushalt etwas von allen drei Motiven, deine Gewichtung entscheidet über die Auslegung.

Vier Faktoren bestimmen die Anlagengröße

  1. Wie wichtig dir Wirtschaftlichkeit ist
  2. Wie wichtig dir Unabhängigkeit ist
  3. Welche Verbraucher in den nächsten Jahren dazukommen
  4. Was dein Dach hergibt
KLUW-Beraterin am Telefon im Büro

Welche der drei bist du?

Meistens ein bisschen von allen dreien. Im Beratungstermin klären wir die Gewichtung.

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